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FT600 Factory Train – Automatisierter Routenzug

 
 

Der automatisierte Routenzug Factory Train FT600 ist speziell für automatisierte Logistikprozesse entwickelt worden. Die Hubfunktion ist in der FT600 Baureihe in die Warenträger integriert. Das ermöglicht eine hohe Positioniergenauigkeit und in der Höhe flexible Be- und Entladung an der Übergabestation.

Automatisierter Routenzug Factory Train FT600

Warenträger für automatisierte Ladeprozesse

Die automatisierte Routenzug-Baureihe Factory Train FT600 kann sowohl teilautomatisiert als auch vollautomatisiert betrieben werden. So kann der Routenzug wie bisher manuell durch einen Fahrer gefahren werden oder auch automatisiert fahren. Genauso können die Ladeprozesse manuell oder automatisiert stattfinden. Für den automatisierten Ladeprozess stehen unterschiedliche Warenträger-Systeme zur Verfügung: Unter anderem Warenträger mit Kettenförderer zum automatisierten Be-/Entladen von/auf Rollenbahnen. Oder auch Teleskop-Gabeln zur automatisierten Aufnahme von gesicherten/gebremsten schiebbaren, auf den Boden stehenden, Ladungsträgeren wie beispielsweise Trolleys/Rollgestelle oder auch Paletten.

Warenträger mit Teleskop-Gabeln

Warenträger mit Teleskop-Gabeln

Mit dem Warenträger mit automatisch ausfahrbaren Teleskop-Gabeln können gesicherte/gebremste schiebbare, auf dem Boden stehenden, Ladungsträger wie beispielsweise Trolleys/Rollgestelle oder auch Paletten (quer und längs) automatisiert aufgenommen und abgegeben werden.

  • Einseitige Be-/Entladung
  • Automatisch ausfahrbare Teleskop-Gabeln
  • Automatisierte Aufnahme von Trolleys/Paletten (quer und längs)
 

Warenträger mit Fördertechnik

Warenträger mit Fördertechnik

Mit dem Förderband-Warenträger können die Ladungsträger direkt von angetriebenen Rollenbahnen/Conveyor aufgenommen bzw. auf die angetriebene Rollenbahn/Conveyor abgegeben werden. Die Aufnahme- und Abgabehöhe kann durch das im Warenträger integrierte Hubwerk automatisiert angefahren werden.

  • Beidseitige Be-/Entladung
  • Automatische Übergabe auf angetriebene Rollenbahnen
  • Aufnahme von mehreren Ladungsträger möglich
 

Personenschutzanlage (PSA): Vollüberwachung des gesamten Routenzuges

Bei dem automatisierten Factory Train Routenzug FT600 wird nicht nur das Schlepperumfeld in Fahrtrichtung abgesichert, sondern der komplette Zug wird permanent und vollumfänglich mit einer Personenschutzanlage (PSA) überwacht. Vom Schlepper bis zum letzten Anhänger wird der Routenzug sozusagen mit einem „Schutzfeld“ überzogen. Mehrere Safety-Scanner sichern den Routenzug ab, sowohl die Fahrtrichtung als auch die seitlichen Bereiche werden permanent überwacht. Dabei sind die Sicherheits-Scanner im Schlepper und auch in jedem einzelnen Warenträger integriert. Die Sicherheits-Scanner scannen das Umfeld und erzeugen ein Warn- und Schutzfeld rund um den Routenzug FT600. Tritt eine Person in das Routenzug-Umfeld ein, wird das Warnfeld aktiv, der Routenzug reduziert seine Geschwindigkeit. Erreicht die Person dann das Schutzfeld, stoppt der Routenzug unverzüglich.

Bei Geradeausfahrten hört sich das alles noch recht einfach an. Doch wie verhält sich die Überwachung in Kurvenfahrten, wenn die Safety-Scanner Gefahr laufen den eigenen Zug als „Hindernis“ zu erkennen? Auch hier hat der Neumaier Routenzug Factory Train eine Lösung. Dank der innovativen Technologie und Komplett-Vernetzung des gesamten Zugverbundes zu einem Fahrzeug, erkennt der Routenzug den Kurven-Radius und reagiert entsprechend.

Bei bisherigen automatisierten Routenzügen ist nur das Zugfahrzeug mit einer PSA ausgestattet. Die Anhänger werden nicht überwacht. Keine Umfeld-Überwachung des gesamten Routenzuges. Das bedeutet: HOHE GEFAHR für Personen, die in das Routenzug-Umfeld eintreten.
Bei bisherigen automatisierten Routenzügen ist nur das Zugfahrzeug mit einer PSA ausgestattet. Die Anhänger werden nicht überwacht. Keine Umfeld-Überwachung des gesamten Routenzuges. Das bedeutet: HOHE GEFAHR für Personen, die in das Routenzug-Umfeld eintreten.
Der automatisierte Factory Train Routenzug FT600 wird komplett überwacht. Der komplette Routenzug ist mit PSA ausgestattet (Zugfahrzeug und alle Warenträger). Das komplette Routenzug-Umfeld wird permanent überwacht, auch bei Kurvenfahrt. Das bedeutet: KEINE GEFAHR für Personen, die in das Routenzug-Umfeld eintreten.
Der automatisierte Factory Train Routenzug FT600 wird komplett überwacht. Der komplette Routenzug ist mit PSA ausgestattet (Zugfahrzeug und alle Warenträger). Das komplette Routenzug-Umfeld wird permanent überwacht, auch bei Kurvenfahrt. Das bedeutet: KEINE GEFAHR für Personen, die in das Routenzug-Umfeld eintreten.
 

Outdoor fahren mit dem automatisierten Routenzug Factory Train FT600

Was bisher noch nicht möglich war, wird jetzt durch den neuen Routenzug Factory Train FT600 machbar. Denn auch im Außenbereich kann der FT600 automatisiert fahren. Das automatisierte Fahren im Außenbereich scheiterte bisher immer an der Scanner-Technologie. Doch mit dem neuen Sicherheits-Laserscanner von der SICK AG ist das jetzt möglich. Der SICK outdoorScan3 ist speziell für den Außeneinsatz entwickelt worden und arbeitet auch bei Wettereinflüssen wie Sonne, Regen, Schnee und Nebel einwandfrei und sorgt so für einen stabilen und vor allem sicheren und zuverlässigen Prozess.

Automatisiert und Vollüberwacht: Neumaier Routenzug Factory Train FT600 im Außeneinsatz.
 

Kurvengeschwindigkeits-Reduzierung und Elektronisches Bremssystem

Der automatisierte Factory Train FT600 besitzt, wie die manuell betriebenen Factory Train Routenzüge auch, eine automatische Geschwindigkeits-Reduzierung in Kurvenfahrten. Hierbei wird der komplette Zugverbund in der Kurvenfahrt herunter gebremst. Die Geschwindigkeit bleibt solange gedrosselt, bis der komplette Zug wieder aus der Kurve raus gefahren ist und in Geradeausfahrt befindet. Diese Funktion, die in allen Factory Train Baureihen im Standard-Lieferumfang beinhaltet ist, verhindert den sogenannten „Peitschen-Effekt“.

Elektrisch geregeltes Bremssystem für den Routenzug

Ein weiterer Pluspunkt bei dem automatisierten Factory Train FT600 ist ein elektronisches Einzelrad-Bremssystem mit ABS- und Notbremsfunktion, das an allen Lenkachsen im Zug eingebaut werden kann. Kürzere Bremswege bedeuten in der Automatisierung höhere Fahrgeschwindigkeiten, da der Zug auf einer kürzeren Distanz zum Halten kommt. Außerdem wird der Routenzug durch den Einsatz des elektronischen Einzelrad-Bremssystems gleichmäßig und im „gestreckten“ Zustand stabil und sicher abgebremst. So wird ein gefährliches Aufschieben der Warenträger verhindert und der komplette Zugverbund bleibt immer in der Spur.

 
 
 

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